Veranstaltungen

 


Donnerstag, 30. März 2017, 14:00-18:00 Uhr
Haus der EU, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Translating Europe Workshop in Wien

Der bei der Generaldirektion Übersetzen beantragte Workshop "New Developments in Legal Translation" findet am 30. März 2017 von 14 bis 18 h im Haus der EU in Wien statt. Weitere Details zum Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der EULITA-Website: www.eulita.eu

 


Samstag, 1. April und Sonntag, 2. April 2017
Kolpinghaus Wien-Zentral, Gumpendorferstr. 39, 1060 Wien

AIIC – Region Österreich

Die Sprache der politischen Reformen in Italien - Vertiefungsseminar in italienischer Sprache

Wo: Kolpinghaus Wien-Zentral, Gumpendorferstr. 39, 1060 Wien
Referentin: Maria Cristina Coccoluto, Juristin, Journalistin und Italienisch-Dozentin
Teilnahmegebühr: AIIC-Mitglieder: 290€; Nichtmitglieder: 340€
Anmeldung und Fragen: Denise Tschager,

Programm in italienischer Sprache: Seminario AIIC Austria_Le riforme in Italia_1-2.4.2017
In einem interaktiven Format werden unter anderem die folgenden Reformen sprachlich wie inhaltlich behandelt (nähere Informationen im Anhang):
L'ordinamento costituzionale e l'Italicum
L'abolizione del finanziamento pubblico ai partiti
Il processo penale e la sua riforma
La giustizia civile e la sua riforma
La legge anticorruzione
Il nuovo codice dei contratti pubblici
La responsabilità civile dei magistrati
Il Jobs Act
Le Unioni civili

Anmeldeschluss: 24. Februar 2017.
Die Kosten für das Seminar beinhalten die Teilnahme inkl. Unterlagen sowie drei Kaffeepausen. Die Gebühr ist bei Anmeldung fällig und bis spätestens 24. Februar 2017 einzuzahlen.*
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt und sind erst mit erfolgter Bezahlung der Teilnahmegebühr verbindlich.

(* Bei Abmeldungen nach dem 27. Februar 2017 muss eine Stornogebühr in Höhe von 25% der Teilnahmegebühr einbehalten werden. Bei Abmeldung ab 15.März 2017 beträgt die Stornogebühr 50%, ab 24. März 2017 muss die Teilnahmegebühr in voller Höhe einbehalten werden. Die Nennung eines Ersatzteilnehmers/einer Ersatzteilnehmerin in möglich.)


Freitag, 30. September 2016, 19 Uhr
Literaturhaus, Zieglergasse 26A

Connecting Worlds – Welten verbinden

Preisverleihung, Präsentation & Fest

Am 30. September ist Internationaler Übersetzertag. Die österreichischen Verbände der ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen feiern diesen Tag und sich selbst als MittlerInnen zwischen den Welten. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Elisabeth-Markstein-Preis verliehen. Junge Menschen, die in Österreich Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gefunden haben, stellen ihre Lieblingslektüre vor.

Gemeinsame Veranstaltung von
IG Übersetzerinnen Übersetzer
UNIVERSITAS Austria
Österreichischer Verband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher
Österreichischer Gebärdensprach-DolmetscherInnen-Verband
AIIC - Region Österreich


Do. 24./Fr. 25. 10. 2013, Brüssel

Language Industry Web Platform (LIND-Web) Forum

und

3rd Translation Studies Day

Diese beiden Veranstaltungen werden von der Generaldirektion Übersetzen am 24. und 25. Oktober dieses Jahres in Brüssel abgehalten.

Das LIND-Web-Forum findet heuer zum 2. Mal statt (das erste Forum gab es 2012), die Translation Studies Days zum dritten Mal (ebenfalls im Jahresrhythmus).

Die von der GD Übersetzen bisher in Auftrag gegebenen Studien liefern interessantes Material zu verschiedenen übersetzungsrelevanten Fragen und können mittels des in der Einladung angegebenen Links bequem heruntergeladen werden.

Das LIND-Web-Forum versteht sich als Diskussions-Plattform der Sprachindustrie und soll vor allem den Dialog zwischen Lehrenden, Praktizierenden und kommerziellen Übersetzungsdienstleistungsanbietern fördern.

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist gratis, Reise- und Nächtigungskosten muss der Teilnehmer selbst tragen.

Aus dem Einladungstext der GD Übersetzen:

The European Commission's Directorate-General for Translation is organising the Translating Europe conference on 24. – 25.10 2013. Translating Europe joins two major events, the LIND-Web Forum and Translation Study Day to increase synergy and exchanges between different sides of the translation community, the language industry and professional associations on the one hand, the academic community composed of research and educational institutions on the other.

The first day, the 2nd LIND-Web Forum, Joining Forces for a stronger Language Industry, is dedicated to discuss the added value and best practices of the language industry to promote employability and growth. For more information and registration: http://ec.europa.eu/dgs/translation/programmes/languageindustry/platform/forum_en.htm

The second day, the 3rd Translation Studies Day examines document quality control in public administrations and international organisations and the role of translation as a method of language learning.
For more information and registration:
http://ec.europa.eu/dgs/translation/publications/studies/index_en.htm

 

Montag, 30. September 2013, 19.00 Uhr

Im Bergwerk der Sprache

Vortrag und Buchpräsentation zum Internationalen Tag der Übersetzung mit anschließendem Hieronymusfest

Der Vortrag wird in die österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Die Übersetzerinnen Gabriele Leupold und Eveline Passet haben im Literarischen Colloquium Berlin eine Reihe von Fortbildungen zur Geschichte der deutschen Sprache für literarische ÜbersetzerInnen durchgeführt. Das 2012 im Wallstein Verlag erschienene Buch "Im Bergwerk der Sprache" ist das Resümee dieser Reihe.

Aus Anlass des Internationalen Tags der Übersetzung sprechen die beiden über den Reichtum des Deutschen und wie ihn Übersetzerinnen und Übersetzer nützen können. In ihrem Vortrag präsentieren sie die Ergebnisse ihrer jahrelangen Beschäftigung mit den Feinheiten der deutschen Sprache.

Gabriele Leupold
Übersetzerin (u.a. von Bachtin, Belyj, Sorokin, Schalamow) und Veranstalterin von Workshops für Übersetzer und Studierende. Mitherausgeberin des Bandes „In Ketten tanzen. Übersetzen als reproduktive Kunst“ (2008).

Eveline Passet
Rundfunk-Autorin und Literaturübersetzerin (u.a. von Constant, Musset, Pennac, Kuprin, Rosanow, Golowanow). Wie Gabriele Leupold eine der Autoren von „Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen”.

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu Speis & Trank!

Eine Veranstaltung der IG Übersetzerinnen Übersetzer im Rahmen der Translationsplattform

Gefördert von

 

Samstag-Sonntag, 28.-29. September 2013

Im Bergwerk der Sprache

Seminar über das Deutsche für ÜbersetzerInnen und alle Sprachinteressierten

Literaturhaus – Bibliothek, 28./29. September 2013 7., Seidengasse 13

Wie viele Zeiten gibt es eigentlich im Deutschen, sechs, zwölf, fünfzehn? Wie greifen Tempus, Modus und Aspekt ineinander? Welche Stilmittel gibt es zur Markierung von Mündlichkeit jenseits des Vokabulars? Und welche zur Kennzeichnung von Erlebter Rede? Ist die Ausklammerung tatsächlich ein Mündlichkeitsmarker, oder kommen ihr andere Funktionen zu; wenn ja, welche? Warum wurde sie zeitweilig geächtet – ebenso wie die Abtönungspartikeln, die einst „Füll-", „Flick-" oder „Würzwörter" hießen? In welchem Spannungsverhältnis von Norm und Abweichung bewegt sich die Interpunktion, wie läßt sich mit ihr spielen, taugt sie nur zur Phrasierung oder vielleicht auch zur Patinierung? Kann sie Konjunktionen ersetzen? Fragen, die in der übersetzerischen Praxis so oder so ähnlich immer wieder auftauchen. Sie standen am Anfang einer Vortragsreihe im Literarischen Colloquium Berlin, aus der der Sammelband Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden (Wallstein Verlag, Göttingen, 2012) hervorgegangen ist.

Zu einigen der darin behandelten Themen bieten die beiden Herausgeberinnen Workshops an, gearbeitet wird in zwei parallelen Kleingruppen, voraus geht jeweils eine Einführung ins Thema. Wer mag, kann sich über die Lektüre der entsprechenden Bergwerk-Beiträge zusätzlich vorbereiten.

Themenschwerpunkte:
Zeit- und Stimmmodulationen (Tempus, Aspekt, Modus / Erlebte Rede) – Samstagnachmittag,
Koloraturen der Nähe (Sprechsprache und Konzeptuelle Mündlichkeit / Ausklammerung) – Sonntagvormittag,
Phrasierungen und Verzierungen (Interpunktion / Abtönungspartikeln und Interjektionen) – Sonntagnachmittag.

Seminarleiterinnen
Gabriele Leupold, Übersetzerin (u.a. von Bachtin, Belyj, Sorokin, Schalamow) und Veranstalterin von Workshops für Übersetzer und Studierende. Mitherausgeberin des Bandes "In Ketten tanzen. Übersetzen als reproduktive Kunst" (2008).

Eveline Passet, Rundfunk-Autorin und Literaturübersetzerin (u.a. von Constant, Musset, Pennac, Kuprin, Rosanow, Golowanow). Wie Gabriele Leupold eine der Autorinnen von "Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen".

Seminarzeiten:

Samstag, 28. September 13.30 – 18.00 Uhr.
Sonntag, 29. September 09.30 – 13.00 Uhr und 14.30 Uhr – 18.00 Uhr
jeweils inkl. Kaffeepausen.

Teilnahmegebühr für Mitglieder (aller Verbände der Translationsplattform) und Studierende: Euro 50,-- (inkl. Kaffeepausen)

Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder: Euro 100,-- (inkl. Kaffeepausen)

Anmeldung bis 10. September 2013 an: ueg@literaturhaus.at
Beschränkte Teilnehmerzahl!
Die Anmeldung ist verbindlich und Ihr Platz gesichert, sobald die Teilnahmegebühr bei uns einlangt.

Überweisung an: IG Übersetzerinnen Übersetzer, PSK 7.350.454, BLZ 60000.
IBAN: AT366000000007350454, BIC: OPSKATWW.
Bitte angeben: „Seminar Im Bergwerk der Sprache“.

Stornogebühr:
Bei Abmeldungen ab 10 Tage vor der Veranstaltung muss eine Stornogebühr von 50 % der Teilnahmegebühr einbehalten werden. Bei Abmeldungen ab dem 23. September wird der volle Betrag einbehalten. Die Nennung einer/s Ersatzteil­nehmerIn ist möglich.

Gefördert von

 

4. April 2013

QUALETRA – Quality in Legal Translation

http://eulita.eu/qualetra

The aim of the QUALETRA Launch Conference is to get an update of the current situation of legal translation in Europe, and to bring together all relevant stakeholders to discuss the content of the project. The conference is open to practitioners and trainers of legal translation. The registration fee is €50. The number of conference participants is limited to 120. Early registration is therefore recommended. The deadline for registration is 1 March 2013 (http://eulita.eu/qualetra-launch-conference-registration)

The language of the conference is English, interpreting into French will be provided.

After the conference, the proceedings will be published online on this website.

Call for Abstracts:

The papers should address the topic of legal translation and how to promote the quality of legal translation. In a first step, potential speakers are asked to send an abstract of their presentation to qualetra@eulita.eu before 28 February 2013. The QUALETRA team will review the abstracts and compile the conference programme by 15 March 2013 and then confirm to speakers their presentations. If the presentation is accepted, speakers will be asked to submit brief biographical details.

The abstract should be written in English in .doc or .docx format and should not exceed 300 words. The format of the abstract is to conform with the APA Style Essentials. The abstract is a one-paragraph, self-contained summary of the most important elements of the paper. Heading: Abstract (centred on the first line below the manuscript page header).

Important deadlines

Submission of abstracts: 28 February 2013
Notification of acceptance: 15 March 2013
Submission of full papers: 1 April 2013
Conference: 4 April 2013

Further details on submission (including types of papers) may be obtained from the conference organisers via qualetra@eulita.eu .

 

Freitag, 5. Oktober 2012, 18.00 Uhr

TRANSLATION UND QUALITÄT

VERANSTALTUNG ZUM HIERONYMUS-TAG und zum EUROPÄISCHEN TAG DER SPRACHEN

Eine Kooperationsveranstaltung von UNIVERSITAS Austria/Übersetzergemeinschaft und der Außenstelle der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission in Österreich

Veranstaltungsort: Haus der Europäischen Union, Wipplinger Straße 35, 1010 Wien

Moderation: Hannelore Veit-Fauqueux

Präsentationen zum Thema Translation und Qualität:

  • Qualität in der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission
    (Martina Prokesch-Predanovic)
  • „Kongenial übersetzt“ - höchstes Lob oder Klischee der Literaturkritik?
    (Brigitte Rapp)
  • Qualität beim Simultandolmetschen: Erwartungen, Beurteilung, Wirkung
    (Karin Reithofer, Conny Zwischenberger)
Fragen nach den jeweiligen Präsentationen. Diskussion im Anschluss (bis etwa 20.00 Uhr).

Ab ca. 20.00 Uhr: Brötchen-Buffet auf Einladung der DGT

Ende: 22.00 Uhr

 

16. - 17. März 2011

Sprache(n) als europäisches Kulturgut

Das Herbert-Batliner-Europainstitut in Salzburg veranstaltet in Kooperation mit der Fachhochschule Salzburg von Mittwoch, 16. März bis Donnerstag, 17. März 2011, ein Symposium zum Thema: "Sprache(n) als europäisches Kulturgut". Verbindet Sprache oder trennt sie Menschen? Ist die Literaturübersetzung die Brücke zwischen SprachKulturen? Linguistic McDonaldization in Europe - Alles Englisch oder doch zurück zur Regionalsprache, zum Dialekt? Sprachen sterben und neue werden geboren (SMS) - was macht den europäischen Kommunikationsraum aus? Die kostenlose Veranstaltung findet an der Fachhochschule Salzburg, Campus Urstein, statt. Konferenzsprache ist Deutsch und Englisch. Übersetzung wird angeboten. Das Symposium wird auch in Gebärdensprache übersetzt! Diese Fragen und weitere Themen werden von 20 hochkarätigen Referenten aus ganz Europa erörtert. Darunter der ehemalige EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit Leonard Orban. Nähere Infos auf www.europainstitut.co.at.

 

11. - 13. März 2011

FIT-Ratssitzung in Wien

Die nächste Ratssitzung der FIT findet im März auf Einladung von ÖVGD, Übersetzergemeinschaft und UNIVERSITAS Austria in Wien statt.

 

30. September 2010

Hieronymusfest

Die traditionellerweise abwechselnd von der Übersetzergemeinschaft und UNIVERSITAS Austria ausgetragene Feier zum Hieronymus-Tag (Schutzpatron der ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen) findet am 30. September 2010 im Literaturhaus statt. Ausgerichtet von UNIVERSITAS Austria steht sie erstmals im Zeichen einer Filmvorführung: „Im Fluss“ (Arbeitstitel) von Matthias van Baaren. Nach drei Jahren Vorbereitung und Einarbeitung in das Thema holt der junge Filmemacher Matthias van Baaren mit diesem Dokumentarfilm die oft als unsichtbar bezeichneten DolmetscherInnen ins Rampenlicht. Mittels Interviews und Live-Aufnahmen zeichnet er ein differenziertes Porträt von Vollprofis mit ausgezeichneten Sprachkenntnissen, flinkem Verstand und großer Eloquenz. Eine ungewöhnliche Dokumentation über Sprache, Verstehen - und die Kunst, zwischen den Zeilen zu lesen. Im Anschluss an die Filmvorführung (Dauer ca. 40 Minuten) Podiumsgespräch mit dem Filmemacher. Danach lädt UNIVERSITAS Austria zum kollegialen Austausch am Buffet.

 

8. Mai 2010

Sprachmittlung bei Gericht und Behörden
Die Kommunikation in Straf- und Asylverfahren mit Beteiligten aus afrikanischen Herkunftsländern

Seit Beginn des Jahres 2007 besteht am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien in Kooperation mit dem "Projekt Internationale Entwicklung" ein Forschungsschwerpunkt zum Thema "Sprachmittlung bei Gericht und Behörden". Gegenstand der Forschung ist die Kommunikation in Straf- und Asylverfahren mit Beteiligten aus afrikanischen Herkunftsländern sowie der Einsatz von LaiendolmetscherInnen für afrikanische Sprachen bei Behörden und Gerichten.

Im Rahmen dieses Forschungsschwerpunkts läuft seit 1.4.2009 das Forschungsprojekt "Sprachwahl in Straf- und Asylverfahren für MigrantInnen aus afrikanischen Herkunftsländern". Dieses Projekt dauert noch bis 31.3.2011 und wird vom Jubiläumsfonds der österreichischen Nationalbank gefördert.

Zwischen dem Projektteam um Dr. Walter Schicho, Mag. Gabriele Slezak sowie Mag. Martina Rienzner und dem österreichischen Verband der Gerichtsdolmetscher besteht mittlerweile eine Zusammenarbeit.

Den vorläufigen Höhepunkt des Forschungsprojekts stellte der Workshop "Schnittstellen. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis zur Verbesserung der Kommunikation in Asyl- und Strafverfahren mit Verfahrensbeteiligten aus afrikanischen Herkunftsländern" dar, der am 12. und 13.3.2010 am Institut für Afrikawissenschaften stattfand. Zu diesem Workshop waren Personen aus verschiedenen Disziplinen, die in ihrem beruflichen Umfeld mit MigrantInnen aus afrikanischen Herkunftsländern zu tun haben, eingeladen worden, um die Kommunikationssituation aus ihrem jeweiligen Blickwinkel zu schildern.

Alle Vorträge und Diskussionsbeiträge des Workshops werden in der nächsten Ausgabe der vom Institut für Afrikawissenschaften herausgegebenen "Stichproben. Wiener Zeitschrift für kritische Afrikastudien" abgedruckt, die voraussichtlich im Oktober 2010 erscheinen wird.

Hinweis: Der österreichische Verband der Gerichtsdolmetscher veranstaltet am Samstag, 8. Mai 2010, einen "Afrika-Workshop", der sich in mehreren Vorträgen und Diskussionsrunden mit der Problematik der Dolmetschung von Afrikanern beschäftigt. Interessenten können sich bis spätestens 15. April beim Sekretariat office@gerichtsdolmetscher.at anmelden. Teilnahmegebühr EUR 150 (inkl. Kaffeepausen, Mittagessen und Unterlagen) für Mitglieder und EUR 180 für Nicht-Mitglieder des ÖVGD.

www.sprachmittlung.at
www.univie.ac.at/ecco/stichproben

 

6. -8. Oktober 2010, Berlin

Konferenz “Language Transfer in Audiovisual Media”

Von 6. bis 8. Oktober 2010 findet im Berliner InterContinental Hotel die 8. “International Conference & Exhibition on Language Transfer in Audiovisual Media” statt. Das übergeordente Thema der heurigen Konferenz lautet “New Media – New Contexts – New Translator Profiles?” und wird rund um die Bedeutung von Facebook, Twitter und Co. kreisen. Auch Crowdsourcing (gemeinschaftliche Übersetzungsprojekte), die Lokalisierung von Videospielen und Online-Barrierefreiheit werden wichtige Themen sein. Internationale Expertinnen und Experten werden die Chancen und Herausforderungen aufzeigen, die mit diesen neuen Technologien einhergehen.

Der „Call for Papers“ für diese Konferenz läuft noch bis 3. Mai. Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website: languages-media.com

 

6. März 2010

Dolmetschen und Übersetzen auf der BeSt vertreten

Am 6. März 2010 wird um 15:20 das Berufsbild von DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen im Rahmen der größten Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung in Österreich und einer der größten Messen dieser Art in Europa vorgestellt.


Veranstaltungsort: Wiener Stadthalle, 1150 Wien, Vogelweidplatz 14
Gesamtdauer der Veranstaltung: 4. März - 7. März 2009
Öffnungszeiten: Täglich 9 -18 Uhr
Anzahl der Aussteller: ca. 320, davon 60 aus dem Ausland
Kosten: Eintritt ist frei
BesucherInnen: jedes Jahr rund 80.000

Veranstalter der BeSt:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Arbeitsmarktservice Österreich

Dolmetschen und Übersetzen Ein Berufsbild mit vielen Gesichtern

Viele Gesichter bedeutet hier zweierlei: Einerseits ist die so genannte Sprachmittlungsbranche äußerst vielfältig und andererseits sind ihre VertreterInnen höchst unterschiedliche Menschen, deren gemeinsame Basis ausgeprägtes Sprachbewusstsein ist. Keinesfalls sind sie Maschinen, die auf Knopfdruck Wörter und Sätze hervorbringen. Zwar bedienen sich DolmetscherInnen und ÜbersetzerInnen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit durchaus technischer Hilfsmittel, doch hängt es immer noch von ihrer persönlichen Wahl ab, wie das Produkt ihrer Dienstleistung aussieht. Dazu bedarf es einer ausgezeichneten Beherrschung sowohl der Mutter- als auch der Fremdsprache. Was KonferenzteilnehmerInnen über Kopfhörer simultan gedolmetscht hören oder Literaturfans in übersetzten Büchern lesen, sind nur zwei Beispiele für derartige „Produkte“, wenngleich die bekanntesten. Es gibt jedoch auch zahlreiche andere Bereiche, in denen gedolmetscht, übersetzt, getextet, lokalisiert und terminologisch gearbeitet wird. So etwa betrug laut einer jüngst veröffentlichten EU-Studie der geschätzte Wert der EU-Sprachindustrie im Jahr 2008 etwa 8,4 Mrd. € und sollte weiter steigen. Was in dieser Sprachindustrie gemacht wird, hat oft nur mehr am Rande mit dem herkömmlichen Übersetzen zu tun, wird manchmal nicht einmal mehr so genannt, und trotzdem ist es für eine immer stärker globalisierte Welt unverzichtbar.

 
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